Grenzenloses Online-Shopping bleibt in Europa Zukunftsmusik:
Die Verbraucher stoßen beim grenzüberschreitenden Einkauf im Internet immer noch auf erhebliche Schwierigkeiten. Vielfach sind Bestellungen in den Online-Shops im EU-Ausland noch gar nicht möglich. Dies zeigt eine große europaweite Testkauf-Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov Psychonomics AG im Auftrag der Europäischen Kommission.
In rund zwei von drei Fällen gelang es rund 13.000 Testkäufern aus 27 EU-Ländern demnach nicht, gängige Alltagsprodukte - wie Elektroartikel, Computer, Bücher, CDs, Haushaltswaren oder Bekleidung - online in den anderen EU-Mitgliedsstaaten einzukaufen. Bei den Testern aus Deutschland scheiterte der Internet-Einkauf zu 60 Prozent. Hauptursache war, dass viele Online-Händler ihre Produkte nicht in das Land der jeweiligen Verbraucher liefern oder keine geeigneten Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zahlung anbieten. Verantwortlich hierfür ist der europäischen Verbraucherschutzkommission zufolge wiederum das rechtliche Labyrinth, das die Online-Händler vom Angebot ihrer Waren in anderen EU-Staaten abhält. Dies soll sich durch die Vereinheitlichung der Rechtsvorschriften zukünftig ändern.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter www.psychonomics.de/filemanager/download/2224
Kontakt zur Studienleitung:
Christian Trübenbach | christian.truebenbach@psychonomics.de | Tel.: +49 (0)221 42061-484