Die Wirtschaftskrise schlägt sich weltweit auf die Medienberichterstattung und die Wahrnehmung der Bevölkerung nieder. Wie stark die Krise in den bundesdeutschen Ballungsräumen angekommen ist, ermittelt eine Befragung im YouGov Panel Deutschland unter 10.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren.
Rückblickende Krisenstimmung herrscht demnach vor allem in der Finanzmetropole Frankfurt am Main und der Automobil-Hochburg Stuttgart. Auf die Frage, wie sich die finanzielle Lage ihres Haushalts im vergangenen Jahr entwickelt hat, gibt fast jeder dritte Frankfurter (59 Prozent) und mehr als jeder zweite Stuttgarter (56 Prozent) an, dass sich seine Lage leicht oder stark verschlechtert habe. Nicht viel optimistischer schätzen das Ruhrgebiet (52 Prozent) und die bayerische Landeshauptstadt München (48 Prozent) die aktuelle Situation ein.
Den vergleichsweise größten Optimismus legen rückblickend die Düsseldorfer an den Tag: 40 Prozent der Befragten geben zwar auch hier an, dass sich die finanzielle Lage im vergangenen Jahr verschlechtert habe, mit 23 Prozent geben zeitgleich aber die vergleichsweise meisten Befragten an, dass sich ihre Lage stark oder leicht verbessert habe. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Dresden (21 Prozent) und Hannover (20 Prozent).
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.yougovpanel.de/
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Donnerstag, 9. Juli 2009
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